Neues Blog!

Und wieder in eigener Sache: Es gibt ein neues Blog. Also ein neues mit allen alten Artikeln. Finden kann man es auf den tollen Servern von Uberspace.de. Dort wird weiter gebloggt. Dieses wird hier noch ein bisschen stehen bleiben, damit man weiß, wo nun meine neue “Heimat” ist – aber auf Dauer wird es wohl verschwinden.

Schmeißt dieses (soweit vorhanden) aus den Feedreadern und legt findling.taurus.uberspace.de hinein. Dankbar wäre ich noch für eine schicke Domain, womit ich die sub-sub-Domain ersetzen könnte, sowie ein schicker Header. Wer einen Vorschlag hat, darf ihn gerne an mich senden!

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Die Sache mit dem Studium

Ein Unternehmen würde es “in eigener Sache” nennen. Ich nenne es “post-privacy”. Es geht um mich.

Lange wollte ich endlich studieren – dann endlich begann ich ein Philosophie-Studium in Freiburg und die ersten Zweifel kamen. Ja, Zweifel während des Studiums sind normal, sowie man immer mal wieder Zweifel bekommen wird – und muss. Wer nicht zweifelt, der denkt nicht.

Nach einem Semester, als mir eine geschrieben Prüfung nicht anerkannt werden konnte, weil ich mich zur Nachprüfung mit Daten anmelden hätte müssen, die in einem Brief gestanden haben, den ich nie bekam, habe ich das erste Mal ernsthaft darüber nachgedacht, mein Studium “hin zu schmeißen”. Kurz danach habe ich mich nach Alternativen umgesehen und wollte nach Berlin kommen. Schließlich habe ich mich hier beworben und wurde genommen – nur nicht in Philosophie, was ich eigentlich weiter machen wollte, sondern in Mathe und Informatik als Kombi-Bachelor. Ein Kombination, zu der es keine Studienordnung gibt – und man eben deshalb wechseln sollte.

Das wiederum wollte ich auch noch nicht, da ich zum Sommersemester (Bewerbungsfrist ist der 15.1.(!)) mich auf Philosophie als Hauptfach bewerben wollte (habe ich noch nicht und überlege gerade, ob der Aufwand lohnt) und ich dafür aber im Kombi-Bachelor bleiben sollte. (Die Empfehlung war, sich als Monobachelor für Mathe oder Informatik einzuschreiben).

Seit dem studiere ich nur Informatik. Ich besuche alle Veranstaltungen der Mono-Informatiker (die ich als Kombi-Bachelor Nebenfach auch machen würde – aber eben nicht alle in einem Semester ;-) ), weil ich das prinzipiell spannend finde. Die Umsetzung ist allerdings wieder dieses Kleinkindhafte: “Löse diese Hausaufgaben zu nächster Woche. Du musst xzy% aller Aufgaben richtig lösen, damit du zur Prüfung zugelassen wirst”. Und es nervt mich. Ich will keine Aufgaben lösen, sondern lernen. Ich will Wissen erlangen, statt dumme Hausaufgaben zu erledigen. Nein, sie sind nicht vollkommen sinnlos, denn auch dabei kann man lernen – häufig lernt man (ich zumindest) aber genau nichts dabei, sitzt aber 10 Stunden an ein paar Aufgaben, um für eine Prüfung zugelassen zu werden, um ein paar Punkte zu bekommen, die Sagen, dass man dies nun kann. Ob das tatsächlich so ist, ist irrelevant.
Das nervt mich.

Und genau deshalb denke ich seit einigen Wochen wieder drüber nach, das Studium “hin zu schmeißen”. Hinzu kommt, dass ich nicht sehe, dass die Universität sich mit der Welt beschäftigt. Wir haben so viele Probleme in der Welt – aber ich sehe nicht, dass sie in der Uni angegangen werden. Das passt nicht in die Richtlinien. Ich glaube: “Börokratie fressen Uni auf”. Es geht doch nicht darum, “Punkte” zu sammeln, sondern darum, etwas zu lernen? Alle erbrachten Punkte bringen doch nichts, wenn man nichts gelernt, sondern gut abgeschrieben hat. Das “Plagiieren” ist natürlich verboten – aber wir alle tun es. Dauernd. Anders können wir den Anforderungen der Uni nicht gerecht werden. Niemals könnten wir das alles alleine machen – dafür ist die Arbeitszeit zu kurz. Ja, vielleicht sind wir alle faul und sollten mal “ordentliche 40 Stunden die Woche arbeiten!!11!1!”, vielleicht lässt sich lernen aber auch einfach nicht in Stunden messen. Wir sind nicht an der Uni um Arbeit zu leisten, sondern um zu lernen, Systeme verstehen, Wissen erlangen. Begreifen.
Studere heißt auf Latein: sich bemühen. Es geht um das _sich_ bemühen. Selbst machen, nicht Vorgaben bekommen und auswendig lernen. Und ja, auch mentale Arbeit strengt an. Natürlich kann man damit keine 40 Stunden konsequent durcharbeiten, sondern braucht Pausen. Wer das nicht versteht, hat die Idee des Studierens nicht verstanden.

Zurück zu mir. Ich habe das Gefühl selbst mit dem besten Willen an der Uni nichts erreichen zu können. Ich forsche gerne und erlange gerne neues Wissen. Ich bin der festen Überzeugung, Wissenschaft ist super – aber ich sehe nicht, wie sie in der Uni ordentlich umgesetzt wird. Oder wie mspro einst twitterte: “Das Internet ist meine Uni” Und ja, auch ich fühle so. Die größte Bibliothek, die wir haben, ist das Internet – und auch das schnellste. Nie waren Querverweise schneller als ein Link. Warum, aber ist all dies noch nicht in den Unis angekommen?

Das sind meine offenen Fragen – hinzu kommt, dass ich gerade so viele wirklich wichtige Themen sehe, die so dringend behandelt werden müssen (wie gerade der Versuch von Google, das Internet zu übernehmen) und zu denen ich gerne arbeiten würde – aber stattdessen arbeite ich an Hausaufgaben. Das fühlt sich so falsch an.

Und damit bin ich mal wieder am Überlegen, mein Studium “hin zu werfen” und mir einen echten Job suchen, in dem ich an “echten Problemen” arbeiten kann – und zugleich einfach den unbürokratischen Zugang zu all dem Wissen bekommen kann, dass mich gerade interessiert. Vielleicht schaffe ich es auch dann, all die Bücher mal zu lesen, zu denen mich das Studium gerade nicht kommen lässt … (z.B. das Kapital von Marx oder die Theorie des kommunikativen Handelns von Habermas).

An dieser Stelle stehe ich mal wieder und weiß nicht weiter. Und gucke mal, ob es sich gelohnt hat, die Gedanken zu veröffentlichen – und gute weitere Gedanken (von euch!) hinzukommen.

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Wo Kathrin Passig irrt und ihre Algorithmen-Kritik-Kritik falsch liegt

Ihr solltet ihren Artikel lesen. Ich gebe Ihr recht. Quasi in allen Punkten. Algorithmen verdammen ist grober Unfug. Wir brauchen sie und können ohne sie nicht mehr klarkommen. Es ist egal, ob es die Banken sind, die darauf angewiesen sind, oder ob es unsere alltägliche Informationsverarbeitung ist. Wir können nicht mehr ohne Algorithmen in der heutigen Welt leben; und es sinnbefreit, Algorithmen als solches zu verdammen. Die Frage nach den “Ja” oder “Nein” zu Algorithmen stellt sich nicht.

Ich gebe ihr allerdings nur in quasi allen Punkten Recht. Algorithmen verdammen ist mit unter: feiner Fug.
Sie schrieb:

Der Informatiker David Gelernter kritisierte im April 2010 in der FAZ im Zusammenhang mit Klimamodellen, die Softwaremodelle, auf die wir uns verließen, seien zu komplex. Ihre Urteile ähnelten “den unerfindlichen bürokratischen Diktaten eines kafkaesken Staats, denen fraglos Folge zu leisten ist, obwohl keiner sie erklären kann”.

Der entscheidende Unterschied zum kafkaesken Diktat ist aber bei Empfehlungen wie bei Klimamodellen, dass man problemlos feststellen kann, wie zutreffend sie sind. Den empfohlenen Film sieht man sich an, beim Klima muss man ein paar Jahre warten, aber in beiden Fällen ist die Übereinstimmung von Prognose und Realität leicht zu überprüfen.

Ich kritisiere sie dafür, dass sie davon ausgeht, dass die Algorithmen zwar nicht mehr a priori untersuchbar bleiben, aber ihr Ergebnis doch einfach überprüft werden könne.

Ganz so einfach ist es eben nicht. Denn mit der durch Algorithmen gegebenen Information verändert sich die eigene Welt. Jeder auf uns einströmende Information verändert uns “irgendwie”. Voraussagen verändern die Zukunft – da sie nicht “festgelegt” ist. Wenn wir aber vermeintlich wissen, wie die Zukunft werden wird/soll, können wir dagegen arbeiten, oder dafür.

Wenn wir uns aber auf Algorithmen verlassen (und das tun wir alle) und niemand weiß, ob sie überhaupt richtig sind, verlassen wir uns auf eine Zukunft, die möglicherweise gar nicht wahr ist. Wir beginnen für oder gegen eine Zukunft zu arbeiten, die es möglicherweise gar nicht gibt – weil der Algorithmus, der sie ausspuckte, falsch liegt. Damit aber verändern wir unweigerlich die “echte” Zukunft – und das vielleicht auf eine ganz andere Weise, wie wir das eigentlich wollten. Ihr Punkt “Es wird sich heraus stellen, ob sie richtig sind oder nicht” greift hier nicht weit geung. Zukunft kommt nicht aus dem Objektiven, sondern aus der Subjektivität alles Seins. Zukunft gibt es nur in der eigenen Welt – ohne die vermeintlich objektive, die uns alle umgibt.

Wie man nun aber damit umgeht, weiß ich nicht. An eben dieser Stelle habe ich keine ethische Handlungsempfehlung. Ich weiß nicht, ob es “besser” ist, sich darauf zu verlassen, oder eben nicht. Und genau daran müssen wir arbeiten. An der Ethik. An der Ethik der Algorithmen, des Kontrollverlustes und des Digitalen. Und hier wieder stimme ich Kathrin Passig zu, dass ein einfaches “die Algorithmen sind böse” zu undifferenziert klingt und den eigentlichen Kern nicht trifft.

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Die Grünen haben gewonnen! – und sollten mit den Piraten zusammengehen

Die Grünen haben gewonnen. Glückwunsch!

Atomkraftwerke werden abgeschaltet, Angela Merkel(!) betreibt internationalen Natur- und Klimaschutz. Die CO2-Emissionen sollen international begrenzt werden. Seit einiger Zeit gibt es einen Wandel bei den Grünen. Von der 1-Themen-Naturschutzpartei zu einer Volkspartei. Ein Vollprogramm haben sie schon lange – und gelten inzwischen auch als Gesprächspartner zu jedem Thema – nicht nur Umweltfragen oder Atompolitik. Die Frage ist aber, was für eine Aufgabe hat eine grüne Partei? Die “wofür”-Frage. Wofür braucht es ausgerechnet die Grünen?

Ich mag die Grünen und habe sie gewählt, (damals noch in BaWü, nach Berlin zog ich zu spät um auch hier wählen zu dürfen) und kann mir gut vorstellen sie auch wieder zu wählen. Sogar gearbeitet habe ich für sie, gerne. Ich halte die Partei insgesamt für sehr fähig und inzwischen auch ganz gut organisiert. Da wird gearbeitet, da entsteht Politik. Das finde ich gut.

Eines der neueren Themen bei den Grünen ist die Netzpolitik und ich bin der Meinung, die Grünen machen eine hervorragende Netzpolitik. Es ist allerdings nicht das Thema, was alle zusammenbringt, sondern eher eines, was von ein paar wenigen bearbeitet wird.

Anders ist das bei den Piraten. Da gibt es keine Netzpolitik, da alles im Netz stattfindet. Netzpolitik wird nicht mehr thematisiert, sie ist essentielle Arbeitsgrundlage. Ohne Netz geht nichts mehr. Sie sind die erste Partei, die es verstanden hat auf das Netz aufzubauen und es nicht nur zu integrieren. Dies ist natürlich leicht gesagt, denn die Grünen haben ihre Parteiarbeit aufgenommen und Arbeitsabläufe geschaffen lange bevor das Internet zu einem Massenphänomen wurde. Ihnen einen “Netzpolitk machen aber nur wenige”-Strick zu drehen ist unfug.

Ich frage mich, warum es zwei Parteien braucht, die um die selbe Gesellschaftschicht wahlkämpfen. Seit der Abgeordnetenhauswahl sind die Piraten “etabliert” und fangen seit dem ganz mächtig zu wahlkämpfen an. Da wird verbal gehauen und gestochen, dass man meinen könnte, nächsten Sonntag wäre Wahl. Gehauen und gestochen wird gegen alle “alten” Parteien. Die SPD hat zu ihrem Bundesparteitag ganz ordentlich ihr Fett weg bekommen – aber gerade die Grünen werden in einer Vehemenz attackiert, für die mir jedes Verständnis fehlt. Nun ist das natürlich mies von der ARD Bärbel Höhn gegen Christopher Lauer zum Thema Internet zu reden, wenn der (inzwischen twitterweit bekannte) Peter Altmeier noch daneben sitzt. Allerdings lassen sich auch die Grünen eher ungern die Brot vom Butter nehmen. Nun sind sie endlich groß, da kommen die Piraten und dampfen den Erfolg ganz gut zusammen. Es Rumort bei den Grünen, allerdings wissen sie aus der politischen Erfahrung heraus (die den Piraten noch fehlt), dass es noch dauert, bis die nächsten Wahlen kommen. Entsprechend vorsichtig wird zurückgeschossen. Man könnte meinen die Grünen wissen um ihre Anfangsfehler und warten darauf, dass die Piraten die selben wiederholen. Den Tweets aus dem Abgehordenetenhaus zu folge wird da auch ganz ordentlich gemeutert – und ob das 2 Jahre bis zur Bundestagswahl (die nächste wichtige Wahl) durchhält, wage ich von Zeit zu Zeit zu bezweifeln.

Nun bin ich noch immer parteilos (aus Gründen), aber netzpolitisch aktiv. Ich will die Integration, wie die Grünen die Netzpolitik gerade in ihrer Partei etablieren auf die Gesellschaft übertragen, wie die Piraten es schon haben. Ich frage mich aber immer wieder, warum man dies nicht gemeinsam tun kann. Warum braucht es zwei Parteien, die sich in weiten Teilen sehr ähneln, um sich gegenseitig die Suppe zu versalzen, statt gemeinsam für eine positive Zukunftsvision zu kämpfen?

Ja, es gibt ganz erhebliche Unterschiede, was die Frauenpolitik angeht. Die Grünen haben gefühlt schon immer eine Frauenquote. Die Piraten nicht einmal richtige Frauenpolitik. Es schwebt der Begriff “postgender” über den Piraten – wobei sie sich wohl auch bewusst sind, dass hinter den Rechnern doch Menschen zweier Geschlechter sitzen.
Ich nehme die Piraten nicht als antifeministisch war – eher als krass utopisch, auch ohne Frauenquote Geschlechtergleichberechtigung herzustellen. Leider mangelt es noch an der konkreten Idee, wie man diese Utopie Wirklichkeit werden lassen kann.
Neben der Geschlechter-Politik fällt mir allerdings auch kein anderes Thema ein, in dem die beiden Parteien sich fundamental unterscheiden.

In diesem Sinne würde ich gerne eine Verschmelzung beider Parteien sehen – für eine positive Zukunftsvision, mit der eingefahrenen, gut funktionierenden Struktur der einen und den (ein Stück weit) revolutionären Köpfen der anderen. Ich behaupte, das Ergebnis würde gut werden. Und ich würde (bestimmt) Parteimitglied werden. (Die Piraten mögen zwar eine doppelte Parteimitgliedschaft erlauben, die ist allerdings nicht viel wert, da die Grünen dies nicht tun *hint*.)

P.S. Ich habe mich hier sehr stark auf Netzpolitik bezogen, weil ich aus eben dieser Ecke komme. Und, weil ich Netzpolitik für essentiell halte, wenn es um die Zukunft geht. Nichts (auch keine Weltwirtschaftskrise) wird die Welt in den nächsten 25 Jahren so sehr verändern, wie die fortschreitende Technik. Und mit Technik haben sich seit jeher beide Parteien intensiv beschäftigt – wenn auch nacheinander.
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Liste: Straftaten im Internet

Heute gab es mal wieder eine VDS-Diskussion auf Twitter. Alle waren sich einig, die Vorratsdatenspeicherung ist doof. Bei der Definition, wo die Vorratsdatenpeicherung anfängt und wo sie aufhöhrt, war man sich dann schon nicht mehr so einig.

Seit Jahren wird Alvar Freude immer wieder ins Kreuzfeuer genommen, da er laut Kritikermeinung die “IP-VDS” fordere. (An dieser Stelle der wichtige Hinweis, dass Alvar nicht “umgefallen” sei. Er fordert die IP-Speicherung, seit dem ich ihn kenne!)

In der heutigen Diskussion ging es mal wieder um genau diese IP-Speicherung. Ob man sie braucht, oder nicht. Ob sie gut ist, oder nicht. Ich bin ein Gegner der Vorratsdatenspeicherung, einschließlich der IP-Speicherung – allerdings gibt es selbstverständlich auch gute Argumente für die systematische Speicherung von IPs.

Ich hoffe, ich tue Alvar nicht unrecht, wenn ich ihn zusammenfasse mit: “IP-Adresse sollen gespeichert werden für die Strafverfolgung – also für all das, was juristisch die “Straftat” erfüllt”. Die Twitterdiskussion kann man nachlesen.
Ich finde es richtig, dass Straftaten verfolgt werden. Und ich frage mich, was an Straftaten im Internet geschehen können und möchte sie daher hier mal sammeln.

Ich bin kein Jurist und werde mit Sicherheit eine ganze Reihe vergessen. Daher bitte ich weitere Straftaten im Internet in den Kommentaren zu posten, damit ich diese hier updaten kann. Mit der Liste kann man vielleicht verdeutlichen, um was es eigentlich geht. Was für Hürden es braucht, um an die Daten heranzukommen, wenn die IP-Speicherung (wieder) aktiv ist, aber auch, wofür sie gut sein kann.

Mir fällt spontan ein mit Update (2.):
  • Betrug (z.B. auf falschen Namen bestellen)
  • Verleundung
  • Beleidigung
  • üble Nachrede
  • Aufforderungen zu Straftaten (sind selbst auch eine Straftat)
  • Diebstahl (Konto cracken)
  • Diebstahl “geistigen Eigentums” – Alvar merkt an, es handele sich (immer?) um Urheberrechtsverletzungen.(
  • Verbreitung Kinderpornografischen Materials
  • Plagiieren
  • Kreditkartenbetrug
  • Stalking
  • Missbrauch der “Meinungsfreheit” für Leugnung des 3. Reichs u.ä.
  • Mordaufrufe
  • Mailaccounts / digitale Identitäten hacken. (Digitaler Landfriedensbruch?)
  • Diebstahl wichtiger Informationen (Daten nur in Cloud gespeichert – Account gehackt, daten kopiert und Orginale gelöscht)
  • Bombendrohungen

Update:
Hier fehlt ein ganz essentieller Punkt, auf den mich fasel aufmerksam gemacht hat (und ich vorher vollkommen verdrengt), denn es fallen hier natürlich auch alle Morde, Vergewaltigungen, Raubmorde, schwerer Diebstahl … rein, die irgendwie mit über das Internet geplant wurden – oder wie im Mord, wo der Täter das Opfer im Internet kennengelernt hat. Da wäre die gespeicherte IP-Adresse natürlich auch seeeehr hilfreich, wenngleich wohl kaum das einzige Spur. Sollte dies doch so sein, so wäre eben diese Spur mit der IP-Adresse verloren gegangen. Das ist sehr wohl ein gutes Argument für Alvars Standpunkt, wenngleich die Frage bleibt, ob damit der “Generalverdacht” im Verhältnis steht. (Und Alvar argumentiert weiter mit der geringen Eingriffstiefe der IP-Speicherung im Vergleich zur Handyortung.)

(Sollte ich Alvar noch immer sinnentstellend zitiert haben, bitte ich ihn, doch selbst was zu bloggen, dass ich dann selbstverständlich verlinken werde ;-) )
Alvar hat selbstverständlich häufiger dazu gebloggt – daher verweise ich einfach auf sein Blog als solches, da sind mehrere Artikel dazu.

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